Was Post-its mit Sprachenlernen zu tun haben

Was Post-its mit Sprachenlernen zu tun haben

Sprachen zu lernen macht Spaß!

Und wenn man das einmal für sich entdeckt hat, wird es auch viel einfacher, denn alles, was man mit Emotion und positiven Gefühlen verbindet, kann man sich besser merken.

 

Positive Assoziationen erleichtern das Lernen

Positive Gefühle können zum Beispiel dadurch entstehen, dass man seiner Arbeit – denn machen wir uns nichts vor: Sprachenlernen ist Arbeit – einen Sinn gibt. Der Wunsch, ein Land zu besuchen und sich dort mit Einheimischen verständigen zu können, könnte so ein Sinn sein. Oder der Wunsch, sich mit einem Land, das man schon lange bereist, näher zu beschäftigen. Oder die Chance auf eine neue Arbeit. Oder oder…es gibt sehr viel, was als Grund für den Aufwand, den man betreibt, dienen kann – sehr viel, was der Anstrengung Sinn gibt. Und das sollte in jedem Fall ein anderer sein als „..weil ich das muss.“

 

Lernen mit Post-its und Karteikarten

Bekanntermaßen führen ja viele Wege nach Rom (oder Kopenhagen), trotzdem will ich Euch hier einige meiner Wege dorthin verraten.

Ich bin ein sehr großer Fan von  – haltet Euch fest –  Post-its und Karteikarten.

Sowohl  Post-its als auch Karteikarten haben einen unschlagbaren Vorteil: man beschreibt sie selbst. Und zwar mit der Hand!  Dadurch werden Verknüpfungen im Gehirn angestoßen, was in dieser Art nicht passiert, wenn man zum Beispiel Vokabellisten in den Computer tippt.

Ein weiterer Vorteil, sich Post-its und Karteikarten selbst zu beschreiben, liegt darin, dass man sich sein Vokabular selbst zusammenstellt. Nichts ist eher zum Scheitern verurteilt als eine vorgegebene Vokabelliste, deren Hälfte an Wörtern für mich persönlich völlig sinnlos erscheint.  Möchte ich eine Urlaubsreise machen benötige ich sehr wahrscheinlich einen anderen Wortschatz als in beruflicher Kommunikation oder während eines dreitägigen Kochkurses. Stelle ich mir meine Vokabelliste selbst zusammen, ist sie zielgerichtet – also sinnvoll!

 

Step eins beim Sprachenlernen

Beginne ich damit, eine Fremdsprache zu lernen, kleben überall in der Wohnung Post-its mit der Bezeichnung des jeweiligen Gegenstandes in der neuen Sprache. Vom Gewürzregal über Möbelstücke zum Schreibtisch oder Inhalt des Kühlschranks: überall kleben die kleinen Zettel mit Vokabeln. So lerne ich  im wahrsten Sinne des Wortes im Vorbeigehen – immer, wenn mein Blick auf einen der Zettel fällt, lese ich das Wort idealerweise laut vor. Warum laut? Weil ich dadurch zusätzlich einen Sinn – das Hören – anspreche. Außerdem trainiert es die Aussprache.  Und sehr schnell muss man dann den Zettel gar nicht mehr LESEN – die Vokabel für Stuhl, Tisch, Zimt oder Kugelschreiber fällt einem ganz von alleine ein, sobald man den Gegenstand sieht.

 

Probiert es mal aus! Es funktioniert! Und dann geht es weiter mit Step zwei!



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