Eine Reise durch Dänemark – Von Nr. Lyngby nach Blokhus

Weiter geht es in südlicher Richtung, immer entlang der Jammerbucht.

Wir lassen Nr. Lyngby hinter uns und fahren Richtung Løkken. Hier lohnt sich auch ein kleiner Abstecher ins Landesinnere: Das Børglum Kloster liegt nur wenige Kilometer von unserer Strecke entfernt. Ursprünglich Königshof wurde Børglum um 1080 Bischofssitz. Nach der Reformation kam Børglum in den Besitz der Krone und später in den Besitz einflussreicher Familien. So ist es auch heute noch, dennoch kann man das Kloster besichtigen und wechselnde Ausstellungen auf Børglum besuchen.

Mehr über Børglum gibt es hier zu lesen

Es geht weiter ins quirlige Løkken. Hier ist was los – und zwar ganz besonders in der Hauptsaison. Zahlreiche kleine Läden von Billig-Klamotten bis Markenkleidung und Deko-Artikeln, von Fastfood und Softeis bis Fischrestaurant. Auch, was die täglichen Lebensmittel angeht, ist Løkken mit mehreren Supermärkten gut aufgestellt. Und wer einmal zusehen will, wie Bonbons in Handarbeit hergestellt werden, kann dies in Løkkens Bolcheriet ebenfalls tun.

Auch am Strand gibt es jede Menge zu erleben. Hervorstechend ist die Mole von Løkken, die vor allem bei Anglern beliebt ist (denkt an einen Angelschein!) Am südlichen Ende des Strandes befinden sich noch einige alte Bunker, Überreste des Atlantikwalls – tatsächlich sind sie bei einigen Urlaubern als Schattenspender beliebt, habe ich mir jedenfalls sagen lassen.

Seit einiger Zeit gibt es auch tolle Möglichkeiten für Wassersport an Løkkens Strand und man kann surfen und Stand Up Paddling lernen. Hinterher in die Sauna? Am Strand von Løkken auch kein Problem!

Entlang eines herrlichen, weißen Sandstrands geht es weiter Richtung Süden. Wir passieren Grønhøj, ein Ferienhausgebiet mit Feriencenter in klassischer Dünenlandschaft und einem der besten Strände Dänemarks (aber mal ehrlich: das heißt es doch von fast allen Stränden, oder?)

Saltum sollte man nicht einfach durchfahren, sondern einen Abstecher ins Naturgebiet Lille Norge unternehmen. Das Gebiet mit diesem sehnsuchtsvollen Namen ist ein Gletschertal aus der Nacheiszeit und ist heute besonders beliebt bei Spaziergängern und Wanderern. Man erzählt sich, dass das Naturschutzgebiet seinen Namen Name Lille Norge (Kleines Norwegen) von einem norwegischen Kapitän bekam, der von Heimweh geplagt war. Im Abendlicht glaubte er, die norwegischen Berge in den steilen Abhängen von Lille Norge sehen zu können. Seht Ihr es auch?
Guter Aussichtspunkt ist die Guldagerhøj.

Weniger Natur, mehr Action? Auch das bietet die Küste der Jammerbucht, denn nun kommen wir zum Fårup Sommerland. Wasserrutschen, Achterbahn etc pp – für viele ganz sicher ein Highlight!

Nur ein paar Kilometer weiter geht es wieder Richtung Meer an den Strand von Blokhus, wo – wie in Løkken auch – gleich die weißen Badehäuschen auffallen, die von Mai bis September hier aufgestellt sind.

Angeberwissen für die nächste Party: Genau 47 dieser ikonischen Häuschen dürfen es in jedem Jahr sein.

Blokhus hat aber mehr zu bieten als Badehäuschen und für einen Halt sollte man ruhig etwas Zeit einplanen. Und ein ausgiebiger Spaziergang am sehr breiten Strand sollte auch unbedingt drin sein. Hier gibt es übrigens, entfernt man sich etwas vom „Kerngebiet“ ziemlich große Muscheln zu finden – ein Highlight!
Aber auch in Blokhus kann es im Sommer mitunter ganz schön voll sein. Es ist ein beliebter Ort, ähnlich wie Løkken.

Neben einigen schönen Geschäften gibt es in Blokhus auch einen Skulpturenpark – im Sommer auch Sandskulpturen – und ein Museum für Papierkunst.
Und ach ja – essen kann man in Blokhus übrigens auch gut. Da findet jeder etwas!

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