Über mich

Über mich

Als ich das erste Mal nach Dänemark kam, war ich vier Jahre alt.

Zusammen mit der gesamten Familie erlebte ich dort als Kind jedes Jahr meine persönlichen Bullerbü-Sommer-Wochen und daraus wurde eine große Liebe. Noch als Schülerin besuchte ich zusammen mit meiner Mutter mehrere Dänischkurse an der Volkshochschule – wir wollten uns mit den Menschen in dem Land, in dem wir so gerne waren, auch unterhalten können – und zwar in der Landessprache. Das brachte so viel Spaß, dass ich mich für ein Studium der Skandinavistik entschied – natürlich mit Hauptsprache Dänisch.

Meine Reisen nach Dänemark waren nun schon lange nicht mehr nur auf die Sommerferien begrenzt. Während der Semesterferien und nach meinem Abschluss als Magistra hatte ich das Glück, für einige Zeit in Dänemark arbeiten zu können – und wenn nicht sowieso schon längst, erlag ich spätestens da dem Land, den Menschen und der Sprache.

Nach Dänemark zu reisen ist für mich wie nach Hause zu kommen und für dieses Gefühl werde ich angesichts der größer-schneller-weiter-Reisen – Mentalität gerne belächelt. Oft stelle ich dann aber fest, dass außer Strand, Hot Dogs und Bier nicht viel von Dänemark bekannt ist – und das meist trotz langjähriger Urlaubserfahrung der Belächelnden. Dänemark macht aber viel mehr aus als die Standard-Assoziationen und hat so viel zu bieten. Meine Idee zum Blog war, einfach das, was ich ohnehin oft (und gern) von und über Dänemark erzähle, aufzuschreiben.

Die Augen offen zu halten und auf die Details, auf die Dinge zu achten, die eben nicht auf den ersten Blick und in den gängigen Reiseführern zu finden sind.