FoodBloggerin Maria Vestergaard über Weihnachten der Kindheit

FoodBloggerin Maria Vestergaard über Weihnachten der Kindheit

Weihnachten ist für mich immer auch Erinnerung an die Kindheit und ich habe mir die Frage gestellt, wie es wohl anderen geht – ob und in welcher Weise auch für sie Weihnachten vor allem erstmal Kindheit ist. Ich freue mich sehr, dass es Menschen gibt, die offenbar ähnliche Gedanken in der Weihnachtszeit haben und bereit waren, mir auf meine Fragen zu antworten.

Besonders interessierte mich die Frage nach dem Weihnachten in der Kindheit und welche Rolle es heute spielt sowie bzw. oder die Frage nach dem Weihnachtsessen in der Kindheit – gibt es das auch heute noch? Vielleicht sogar jedes Jahr wieder?

Diese kleine Reihe beginne ich heute mit Maria Vestergaard.

Maria betreibt seit 2015 sehr erfolgreich den dänischen Food – und Lifestyleblog mariavestergaard.dk. Neben zahlreichen Rezepten gibt es Artikel zu den Alltagsfreuden des Mutterseins und einen sehr interessanten Guide zu Restaurants und TakeAways ihrer Heimatstadt Odense.

 

 

 

 

Erstes Weihnachten als frischgebackene Eltern (c) Maria Vestergaard

 

 

 

Das Weihnachten meiner Kindheit und die Bedeutung heute

 

Weihnachten hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Ich mochte diese Feiertage schon immer und seit ich Mutter geworden bin, erlebe ich sie noch einmal völlig neu. Es gibt einfach kaum etwas gemütlicheres als mit Menschen, die man liebt und besonders gern hat zusammen zu sein – etwas richtig Gutes zu essen und diese ganz besondere Stimmung zu erleben, die in dieser Zeit spürbar ist.

Ich bin aufgewachsen mit einer Mutter und Großmutter, die beide Weihnachten sehr zelebriert haben – ich denke da an ein wahres Geschenkemekka, einen Dezember voller Weihnachtstraditionen und natürlich selbstgemachtes dänisches Weihnachtsessen.

 

(c) Maria Vestergaard

 

Tatsächlich beginnt Weihnachten schon am 1. Advent. Da trifft sich die ganze Familie – und mit ganzer Familie meine ich Tanten, Onkel, Großeltern und Cousins und Cousinen. Es werden Æbleskiver gegessen, dänischer Gløgg getrunken und natürlich darf das Pakkespiel nicht fehlen. Dann kommen Flæskesteg, Frikadeller und Æbleflæsk auf den Tisch. Dieses Treffen ist unglaublich gemütlich und uns allen fast heilig – und selbst, wenn wir über ganz Dänemark verstreut leben: an diesem Tag kommen wir alle zusammen. Das hat Priorität!

 

Im Laufe des Dezembers gibt es außerdem einen Nachmittag bei meiner Großmutter. Wir sind sechs Cousinen im ungefähr gleichen Alter und an diesem Tag backen wir gemeinsam Weihnachtskekse oder machen Pralinen für die ganze Familie.

 

(c) Maria Vestergaard

 

Und natürlich fehlt auch ein Besuch im Tivoli nicht – hier sind es auch meist meine Cousinen und meine Großmutter, die sich dies nicht entgehen lassen.

Last but not least sind da natürlich die Feiertage: Heiligabend und der Erste Weihnachtstag. Am Zweiten Weihnachtstag trifft sich die gesamte Familie bei meiner Tante – hier gibt es jedes Jahr Julefrokost.

 

 

(c) Maria Vestergaard

 

Das Weihnachtsessen

 

Das, was ich vor allem von Weihnachten meiner Kindheit übernommen habe, sind die vielen Traditionen und ich bin sehr dankbar, dass meine Mutter und meine Oma Weihnachten so viel Bedeutung beigemessen haben.

Diese Bedeutung möchte ich auch gerne an meine Kinder weitergeben und ich tue nach bestem Wissen und Gewissen alles, damit mir das auch gelingt.

 

(c) Maria Vestergaard

 

Manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, mich schon darauf zu freuen, selbst als Großmutter mit der Familie Weihnachten zu feiern – das muss einfach schön sein.

Und genau das sieht man auch in meinem Blog: Alle Weihnachtsrezepte sind von meiner Großmutter auf die ein oder andere Weise beeinflusst. Schließlich war sie es, die mir alles beigebracht hat, was man über dänische Küche wissen muss. Und ich danke ihr für all das, was sie mir über ein richtiges Weihnachtsessen beigebracht hat.

 

(c) Maria Vestergaard

 

 

 

Mange tak, kære Maria og rigtig glædelig jul til dig og hele din Familie!



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