Schilder an Dänemarks Straße #19 Gågade

Gågade bedeutet wörtlich „Geh-Gasse“ von at gå – gehen und (en) gade für Gasse oder (kleine) Straße. Macht man sich die wörtliche Bedeutung des Wortes gågade klar, ist das zone auch nicht mehr gedoppelt, was die deutsche Übersetzung „Fußgängerzone“ ja nahelegt. OBS! Die Augen gehören auch in Dänemark eigentlich NICHT auf das Schild. Schön sind […]

Bovbjerg Fyr

Im kleinen Café herrscht bereits geschäftiges Treiben – einige der Tische wurden zusammengeschoben, damit die kleinen Grüppchen einen Platz fanden; im Wintergarten sitzen mehrere Pärchen an Zweiertischen. Frauen in langen Schürzen tragen Kaffeekannen und köstlich angerichtete Teller an die Tische. Ich bahne mir meinen Weg durch den mit Funktionsjacken bestuhlten Raum und ergattere den Tisch […]

Schilder an Dänemarks Straßen #18 Oversvømmelse

Vor oversvømmelse – Überschwemmung – wurde mit diesem Schild im Januar gewarnt auf dem schmalen Landstrich zwischen Nissum Fjord und Nordsee. Die Straße 181, die hier einsam  zwischen hohen Dünen und Fjord entlangführt, war im Verlauf des Winters mehrfach kaum passierbar wegen Überschwemmungen und – da entdeckte ich jedoch keine Schilder mehr – wegen Flugsandes.

Sea War Museum in Thyborøn

Nachdem ich 2015, kurz nach der Eröffnung, schon ein erstes Mal das Sea War Museum in Thyborøn besucht hatte, machte ich mich Anfang des Jahres erneut auf, die Ausstellung anzusehen – und es hat sich wieder gelohnt. Das Sea War Museum liegt in Thyborøn, also an jenem Ort an der jütischen Westküste, von dem nur […]

Sprogonsdag: Mein Bier und dein Bier oder dänische Possessivpronomen

Trotz vielgepriesenen skandinavischen Gemeinsinns gibt es auch im Dänischen Possessivpronomen, also besitzanzeigende Fürworter.  Diese sind sogar sprachlich sehr viel genauer als man es im Deutschen kennt. Aber werfen wir erst einmal einen Blick auf die Wörter, um die es heute gehen soll. Die besitzanzeigenden Fürwörter richten sich in der Einzahl  – also in der ersten […]

Lieblingsplätze #24 Café Sorgenfri

Das Café Sorgenfri in der Kopenhagener Innenstadt ist nicht nur wegen des Namens beliebt – vor allem bei deutschen Touristen – sondern auch wegen der gemütlichen Atmosphäre eines bodenständigen Gasthauses mit typisch dänischen Gerichten auf der Karte. In nächster Nähe zum Strøget, der Einkaufsstraße schlechthin, ist es allerdings schwierig, einen Platz im Café zu ergattern.

Sprogonsdag #Wortschatz

Ich wollte den heutigen Sprogonsdag, obwohl ich unterwegs bin, nicht ganz ausfallen lassen, deshalb hier ein paar Vokabeln zum Thema. Jeg kører bil – Ich fahre Auto (ich sitze am Steuer). (at) køre  [köre]  – fahren en bil    [biel] – ein Auto Möchte man jemandem Gute Fahrt! wünschen, so sagt man im Dänischen: God tur! […]

Smørrebrød

Smørrebrød sollte eigentlich ein MUSS für jeden Dänemark-Urlauber sind. Ja, auch, wenn nun einige sagen, das sei eine etwas verstaubte Ansicht – ich mag Smørrebrød und denke, dass es ein Teil der kulinarischen Identität Dänemarks ist. Es gibt Smørrebrød in zahlreichen Variationen  – einige Zutaten werden traditioneller Weise miteinander kombiniert, wie auf dem Bild zu […]

Festgemacht

Bei klarem Winterwetter, das momentan die jütische Westküste verwöhnt, ist es besonders in Häfen einfach großartig. Heute ist es eiskalt, mittags knapp über null Grad und es pfeift ein stetiger Wind von Westen. Die Konturen der Landschaft sind haarscharf und im Hafen scheint jemand die knalligsten Farben verteilt zu haben, die er finden konnte. Ich kann […]

Lieblingsplätze #23 Rubjerg Knude Klitplantage

Rubjerg Knude mit ihrem Leuchtturm ist eines der am meisten photographierten Motive Dänemrks und jeder, der einmal dort war, weiß auch, warum das so ist. Aber auch die Klitplantage, die sich quasi an die Wanderdüne anschließt, ist einen Blick wert. Hier ist das größte zusammenhängende Sanddorngebiet Dänemarks, es gibt beschilderte Rundtouren durch die Plantage und einige […]